Der
Eco Pfad Archäologie Gläsnertal ermöglicht einen Ausflug in die
Glasherstellung der frühen Neuzeit
(16. Jh.). Der Weg verbindet
Standorte ehemaliger Glashütten mit Informationen zu den Rahmenbedingungen
der Glasherstellung sowie zur gesellschaftlichen Stellung der Gläsner.
Der Eco Pfad gibt Einblicke in einen faszinierenden Bereich der
vorindustriellen Industrie- und Technikgeschichte unserer Region,
in der die Glasherstellung bis in die Neuzeit eine wichtige wirtschaftliche
Rolle gespielt hat.
Der Eco Pfad Archäologie Gläsnertal
führt am Rande eines Naturschutzgebietes im Tal der Nieste ansteigend
durch eines der landschaftlich schönsten Gebiete des Kaufunger
Waldes. Der Rückweg kann entweder auf dem gleichen Weg oder auf
der anderen Seite des Niestetales durch die Stille des Kaufunger
Waldes zurück zum Ausgangspunkt erfolgen.
Für den Hinweg benötigen Sie
rund eineinviertel Stunden reine Gehzeit. Nehmen Sie sich ruhig
mehr Zeit, in die Welt der Waldgläsnerei der frühen Neuzeit einzutauchen.
Die Dauer des Rückwegs hängt von der von Ihnen gewählten Strecke
ab – der Weg durch den Kaufunger Wald dauert rund eine viertel
Stunde länger.
Bitte beachten Sie: Die Standorte
der Glashütten sind geschützte Bodendenkmäler – wir bitten Sie,
diesen Schutz zu respektieren.

Digitale topografische Karte 1 : 25.000
mit Genehmigung des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement
und Geoinformation. Nr. 2009-3-20
Stand: Mai 2009
Texte: Dr. Thilo Warneke; Grafische Gestaltung: Birgit Mietzner
Mit Unterstützung vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Abt.
Archäologie, Marburg
Der Eco Pfad Archäologie Sensenstein wurde gefördert vom Hessischen
Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz,
vom Landkreis Kassel und von der Gemeinde Nieste.
Die
Gläser wurden von Jochen Kleinfeld fotografiert und sind im
Glas- und Keramikmuseum Großalmerode, Tel. 05604 933526, zu
besichtigen.
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