Der
Eco Pfad Bergbau in der Söhre ermöglicht eine Zeitreise in die
Bergbaugeschichte der Region Kassel. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts
wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Söhrewald Braunkohle
gefunden – bis in das Jahr 1967 wurde am Stellberg im Tagebau
und unter Tage Kohle abgebaut. Über die harte Arbeit der Bergleute
und die Auswirkungen auf Natur und Landschaft informieren die
Tafeln entlang des Eco Pfads Bergbau in der Söhre.
Er führt über
die ehemalige Zeche Tiefenrod und den Karlstollen zu einer der
Seilbahntrassen, welche die Gruben mit dem Bahnhof in Wellerode
verbanden. Auf dem Weg dorthin hat man einen weiten Ausblick
auf das Kasseler Becken. Weiter führt der Eco Pfad zum Wiesenschacht
und rund um das frühere Tagebaugebiet, das heute als Stellbergsee
ein beliebtes Wanderziel mit einladenden Sitzgruppen ist. Südlich
des Stellbergs gelangt man zum Standort des Wattenbacher Kohlenwerks.
Auf dem Weg dorthin bietet sich ein reizvoller Blick auf Wattenbach.
Für diesen 9,5 km langen Eco
Pfad benötigen Sie rund 3 Stunden reine Gehzeit.
Der
Eco Pfad Bergbau in der Söhre wurde vom Hessisch-Waldeckschen
Gebirgs- und Heimatverein als geprüfter Wanderweg zertifiziert.

Ausschnitt TK 25 – Blatt 4723 mit Genehmigung
des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation.
Nr. 2010-3-16
Stand: Mai 2010
Texte: Dr. Thilo Warneke; Grafische Gestaltung: Birgit Mietzner
Mit Unterstützung vom Geschichtskreis Söhrewald e. V. und von
G. und P. Schwerdtner.
Der Eco Pfad Bergbau in der Söhre wurde
gefördert von der Europäischen Union, vom Hessischen Ministerium
für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, vom Landkreis
Kassel und von der Gemeinde Söhrewald.
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